Seit 2011 gibt es mit diesem Titel eine Sendung auf RTL. Hintergrund: Chefs großer Unternehmen sollen den Firmenalltag kennenlernen – an der Basis. Damit die Mitarbeiter sie nicht erkennen, werden sie entsprechend ver- bzw. eingekleidet, geschminkt und kommen als vermeintliche Praktikanten oder künftige Mitarbeiter in die Produktion oder den Verkauf.
Unter dem Vorwand, eine Fernsehreportage zu drehen, werden sie von einem Kamerateam begleitet. Später wird die Aktion aufgeklärt, die involvierten Mitarbeiter erhalten ein Geschenk und die Chefs sind etwas schlauer und gewinnen an Bodenhaftung. Mitarbeit an der Basis – auf Zeit. Sie machen sich unerkannt ein Bild von ihrer Firma und geben ihre Identität erst am Ende preis.
Jesus ist so eine Art Undercover Boss
.
Er ist der Sohn des Höchsten und arbeitet sozusagen an der Basis mit, isst mit, lebt mit.
Seine Zeichen und Wunder, die er tut, seine Worte, die er spricht, und sein Charakter zeigen deutlich:
Er ist einer von uns und doch der ganz andere – eben: Gottes Sohn.
Wahrer Mensch und wahrer Gott, nannten es die Kirchenväter.
Allerdings ist er nicht in verdeckter Mission
unterwegs.
Er spielt nicht Katz und Maus mit seinen Menschen, sondern in seinen Worten und Taten spüren die Menschen: Gott ist da.
In Jesus gibt Gott seine Identität klar zu erkennen.
Wer wissen will, wie und wer Gott ist: In Jesus wird er Mensch.
Was für ein Gott, der es sich leisten kann, als Mensch auf diese Welt zu kommen. Er ist sich nicht zu schade dafür im Stall geboren zu werden. Er kommt herab und schaut sich an, mit welchen Schwierigkeiten wir es zu tun haben. Dabei bleibt er nicht distanziert, ist kein Zuschauer. Gott verlässt seinen Chefsessel und kommt dir und mir ganz nah. Man möchte sagen: Er macht sich die Hände schmutzig. Ein Gott zum Anfassen.
Mit seinem Kommen kann sich alles ändern. Vielleicht nicht sofort sicht- und spürbar. Und doch erleben Menschen: In Jesus Christus begegnet mir Gott – er kommt mir ganz nah, berührt mich. Veränderung findet in meinem Leben statt.
Der heruntergekommene Gott. Ein Gott zum Anfassen. Gott auf Augenhöhe. In Jesus kommt Gott zu uns, damit wir zu Gott kommen können.
Das Wort wurde Mensch und lebte unter uns.
Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt.
In ihm sind Gottes Gnade und Wahrheit zu uns gekommen.
(Joh.1,14 HfA)
Bleiben Sie gesund und behütet.
Pastor Burkhard Heupel
Emmaus-Gemeinde